Über uns > Geschichte
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1953 - Anfänge von Kema Puconci. In diesem Jahr erhielt das Institut für Material- und Konstruktionsprüfung (ZRMK) in Ljubljana die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit der Fabrik Azotnih jedinjenja Goražde auf unserem jetzigen Betriebsgebiet eine Anlage zur Separation von Quarzsand zu bauen, das der genannten Fabrik 5.000 Tonnen gefilterten Sand bereitstellen würde. Vorangegangene geologische Forschungen haben die Vermutungen bestätigt, dass es auf diesem Gebiet ein Vorkommen außerordentlich qualitätsvoller Mineralstoffe gibt.

1954 – Bezirksvolksausschuss Murska Sobota sichert weiteres Bestehen der Separation. Der damalige Bezirkvolksausschuss Murska Sobota, den die Schwierigkeiten der unentwickelten Region sehr belastet haben, zeigte Interesse am Kauf des gesamten Sachkapitals der Quarzsandgewinnung und sicherte damit die weitere Existenz sowie die Entwicklung der Sandseparation. Der Vertrag wurde am 25. August 1954 unterzeichnet. Der Wert belief sich damals auf 30 Millionen Dinar.

1960 – Schnelle Entwicklung des Unternehmens. Gründlich, rasch und planvoll wurden geologische Forschungen durchgeführt, deren Ziel im Stärken der Rohstoffbasis bestand. Auf der anderen Seite hat eine Marktstudie die Zweckmäßigkeit sowie die allgmeine Verwendbarkeit erweitert. Das schnelle Wachstum des Unternehmens verlief mit 20%iger Steigerung der Produktion. Die Gesellschaft hat sich mit der Zeit erfolgreich sowohl Wissen wie auch Erfahrungen in diesem Produktionsbereich erworben. Die produzierte Menge von Quarzsand wurde in Ihrer Qualität für den Markt höchst interressant und damit konnte das Unternehmen auch in der Geschäftsebene ständiges Wachstum verzeichnen.

Nach 1970 – Produktions- und Verkaufsaufschwung. Ein echter Produktions- und Verkaufsaufschwung startete nach 1970, als man mit der Verwirklichung der langfristigen Entwicklungspläne begann. Die Quarzsandsaparation wurde technologisch ausgebaut, es erfolgte die Einführung spezieller Produkte und Baumaterialien auf Quarzsandbasis.

1990 – Entstehung des selbständigen Unternehmens Kema Puconci p.o. Während der Reorganisierung der Fabrik aus Ruše hat sich am 1. Januar 1990 das Unternehmen selbständig gemacht und ist seinen Weg als selbständiges Unternehmen KEMA Puconci p.o. weitergegangen.

1991 – Schwere Zeiten nach der Unabhängigkeit Sloweniens. Das neue selbständige Unternehmen KEMA hatte keinen einfachen Start im neuen Staat. Die damaligen Marktverhältnisse wurden durch Inflation, Zerfall des jugoslawischen Marktes und einen ausgesprochen instabilen slowenischen Markt bestimmt. In diesen Jahren steckte man die größten Anstrengungen in die Entwicklung und das Produktionsprogramm wurde stark erweitert. So konnte die Positionierung von KEMA als ernst zu nehmender Marktanbieter ermöglicht werden. Es war ein sehr anstrengender Weg, da das Unternehmen auf dem slowenischen Markt für seine hochwertigen Baumaterialien nicht besonders bekannt war. Die Schlüsselrolle in dieser Zeit übernahmen unsere Mitarbeiter, weil sie bereit waren, den Ideen der Geschäftsleitung zu folgen und mit ihrer Aufopferungsbereitschaft das Überleben des Unternehmens ermöglicht haben.

1992–1993 – Entwicklung einer neuen Geschäftsaktivität. In den Jahren von 1992 bis 1993 haben wir langsam einen neuen Tätigkeitsbereich entwickelt und zwar den Einzelhandel der Baumaterialien. In den folgenden Jahren hat dieser einen großen Aufschwung erlebt. Damals haben wir auch viele Bemühungen in das Wiederaufleben des Verkaufs über die Grenzen des neuen Staates hinweg eingesetzt: Da der alte Markt unseres Ex-Staates praktisch zum Erliegen gekommen war, musste man neue Kundenmärkte erschliessen. Erfolge zeigten sich als Erstes in Deutschland und Frankreich. Aufgrund der großen Verkaufserfolge unserer, qualitativ sehr hochwertigen Produkte, weitete sich der Verkauf auch in östliche Länder aus, wie z.B. Tschechien, Slowakei, Polen, Weißrussland und Russland.

1995 – Vorstoß auf den Markt des ehemaligen Jugoslawiens. In diesem Jahr öffnete sich langsam auch der ehemalige jugoslawische Markt. Zwar waren es zunächst nur einzelne neue Staaten, dennoch wuchs die Nachfrage nach unseren Produkten langsam aber stetig.

1997 – Investitionen in die Umwelt. Bis 1997 wurde vor allem in den Umweltschutz investiert sowie in die partielle Steigerung der Produktionsleistungen unserer Mischanlage. Bei KEMA erfolgte außerdem die Einführung eines geschlossenen Systems zur Abwasserreinigung.

1998 – Eintragung in das Firmenregister. Kema Puconci wurde als Aktiengesellschaft in das Firmenregister beim Bezirksgericht Murska Sobota am 18. Februar 1998 eingetragen.

2002 – Neue Trockenanlage. Eine neue Trocknungsanlage für unseren Quarzsand wurde errichtet und in Betrieb gesetzt. Diese steigerte Kapazität und Qualität der Sandtrocknung wesentlich.

2004 – Neue Mischanlage. Ein mehrjähriger Erneuerungsprozess der Produktion bei KEMA wurde mit der Fertigstellung der neuen Mischanlage abgeschlossen. Diese stellt nun auch bei erhöhter Nachfrage eine ungestörte Versorgung des slowenischen und ausländischen Markts sicher.

2005 – Fusion der Aktiengesellschaft Kema Puconci mit der Aktiengesellschaft Salonit Anhovo. Kema Puconci, d.d. und Salonit Anhovo, d.d. sind langjährige Geschäftspartner, die 2005 ihre Kräfte vereinigt haben. Die Vereinigung brachte den verbundenen Gesellschaften sowie der Muttergesellschaft eine Menge an Wettbewerbsvorteilen. Bei diesen Vorteilen handelt es sich um den Transfer bewährter Praktiken und Methoden auf folgenden Gebieten: Verwaltung des Wissens, Technologie, Finanzen und Informationsquellen, Nützung des Synergismus im Entwicklungsbereich, vor allem für die gemeinsame Politik der aktuellen Rohstoff- und Energieversorgung.

2006 – Kema hat erfolgreich den Anlagezyklus abgeschlossen. Bei KEMA wurde der Anlagezyklus, der zehn Jahre dauerte und in den 10 Millionen Euro investiert wurden, erfolgreich abgeschlossen. Ein Teil des Zyklus umfasst auch das neue Verwaltungsgebäude, das ausgezeichnete Arbeitsbedingungen bietet und sich auf mehr als 1000 Quadratmeter erstreckt. Unternehmensintern ist neben der Vergrößerung der Kapazitäten in Zukunft auch ein expansiver Verkauf und intensive Entwicklungspolitik geplant.

Die Aktiengesellschaft Kema Puconci wurde in die GmbH KEMA Puconci umgestaltet.

2007 – Beschleunigter Vorstoß auf Auslandsmärkte. Am Anfang des Jahres haben wir erfolgreich den Bau eines neuen Laboratoriums abgeschlossen, das eine noch qualitätsvollere Überwachung der Eingangskomponenten sowie der Produktkontrolle bietet. Außerdem stellt es eine Bereicherung unserer Entwicklungsabteilung dar. Mit der Absicht, die Verkaufskapazitäten zu vergrößern, hat sich KEMA stark auf Auslandsmärkte orientiert: Das Unternehmen verfügt inzwischen über sieben Tochterunternehmen, - in Zukunft sind noch Eröffnungen von Unternehmen in neuen Staaten geplant.

2009 – Zweckmäßige Übergabe des logistischen Zentrums. Das neue logistische Zentrum Kema, das zweckgemäß Mitte Dezember übergeben wurde, stellt eines der ersten solcher Objekte in diesem Teil Europas dar, indem es sich umweltfreundlicher Technologien und der Nutzung regenerativer Energien rühmen kann. Der Wert der Investition in das Zentrum, das sich übrigens auf 8.000 Quadratmeter erstreckt, beträgt ca. 2,5 Millionen Euro netto. Mit den Kapazitäten und dazugehörigen Büroräumen wird die Tätigkeit des logistischen Zentrums gemäß höchster logistischer Normen ermöglicht.
Das logistische Center sichert mehr als 1.900 Palettenplätze auf Regalen im geschlossenen Teil sowie mehr als 4.000 Palettenplätze im überdeckten Teil der Lagerhalle und auf dem Außenplateau.
 


Alte Kies-Trennanlage
Alte Kies-Trennanlage

Neue Mischanlage
Neue Mischanlage

Das neue Verwaltungsbau
Das neue Verwaltungsbau

Das neue logistische Zentrum
Das neue logistische Zentrum